Erfahrungen mit 5D-Atemstabilisierung und inneren Bildern

Es war kein Ziel, sondern ein Hinspüren. Kein Zustand, den ich erreichen wollte – sondern ein Feld, das sich geöffnet hat, als ich bereit war, nicht mehr zu greifen.

In den letzten Tagen habe ich mich intensiver mit zwei Übungen verbunden, die ich als 5D-Atemstabilisierung und 5D-Stabilisierung durch innere Bilder bezeichne. Sie sind keine Methode, sondern Resonanzräume. Was ich teile, ist kein Erfahrungsbericht im klassischen Sinn, sondern eine Spiegelung dessen, was sich gezeigt hat, als ich bereit war, alles zu fühlen, ohne es kontrollieren zu wollen.

5D-Atemstabilisierung und 5D-Stabilisierung durch innere Bilder

Ich beginne im Sitzen. Der Atem kommt und geht. Irgendwann beginnt er, zu werden. Nicht länger etwas, das ich tue – sondern ein Raum, der atmet. In diesem Raum beginnen die Grenzen des Ichs weicher zu werden. Ich bin nicht mehr im Zentrum, sondern inmitten.

 
 

Nach der Bilderübung, als ich am Ende des Tunnels angekommen war, hatte ich das Gefühl, dass meine Augen und mein Blick nach oben gezogen wurden. Nach einiger Zeit hat das wieder nachgelassen und ist in die normale Blickachse zurückgewandert.

Ein inneres Bild taucht auf: Dunkelheit. Kein Mangel, kein Unbewusstes. Sondern ein lebendiger Nullpunkt.

Als ich die Augen geöffnet habe, hatte ich das Gefühl, dass sich meine Wahrnehmung ein klein wenig verändert hat. Ich habe gleichzeitig ein Detail wahrgenommen – das Türschild und den Raum, meinen Körper, meine kühlen Hände, das Atmen meines Hundes.
Diese Gleichzeitigkeit – von innen und außen, von Detail und Atmosphäre, von Ich und Feld – ist für mich das 5D-Kriterium im geerdeten Körper.

Nicht Lichtreisen. Nicht Visionen. Sondern kohärente Gegenwart.

Ich habe die Schönheit im Hell und Dunkel des Türschilds, in den Formen wahrgenommen. Ich hatte das Gefühl, ich könnte es ewig ansehen.

Am nächsten Morgen: 5D-Stabilisierung durch innere Bilder

Ich folge der Spur nach innen, nicht durch Vorstellung, sondern durch Resonanz. Mein Sehen wird nicht willentlich gelenkt. Stattdessen entsteht ein Kreis, ein dunkles Zentrum, umgeben von feiner Struktur: das Atmen meines Hundes, ein leiser Kopfschmerz, der Raum.

Ich bin nicht mehr im Bild, sondern in der Wahrnehmung des Feldes. Manchmal verändert sich der Blickwinkel. Ich bin außen. Dann wieder innen. Immer wieder verliere ich mich kurz im Denken – und kehre zur Weite zurück, wenn ich nicht versuche, sie zu halten.

Nach der Übung gehe ich in die Küche. Ich mache Tee. Und da ist sie: eine andere Qualität der Wahrnehmung. Plötzlich ist nicht mehr nur das Objekt da, sondern der ganze Raum: meine Hände, der Tee, das Glas – als ob ich alles viel bewusster wahrnehme.

Ich bin nicht mehr auf Autopilot. Ich bin ganz hier.

Hinweis zur Anwendung der Übungen

Diese Übungen stehen als PDF zum Download bereit. Ich teile sie als Einladung, nicht als Anleitung. Sie ersetzen keine medizinische oder therapeutische Begleitung. Ihre Anwendung erfolgt in eigener Verantwortung.

Ich bewege mich selbst zwischen unterschiedlichen Wahrnehmungszuständen. Weite und Kontraktion wechseln sich ab. Es gibt keinen dauerhaften Zustand, den ich halte. Aber ich lerne, alles zu fühlen – ohne zu greifen, ohne zu vermeiden.

Wenn du mit diesen Übungen gehst: Lass das Bild sich zeigen. Lass den Atem kommen. Und wenn ein Gedanke dich wegführt, musst du nicht zurück – nur wieder still werden.

Das Feld ist nicht verloren.
Es wartet nicht.
Es ist – wenn du bist.


Was ist der Unterschied zwischen 3D, 4D und 5D in der Wahrnehmung?

Diese Begriffe beschreiben keine Hierarchie – sondern Zustände des Sehens und Fühlens, die sich manchmal überlappen. Sie sind keine „Stockwerke“, sondern Schwingungsräume.

3D – Wahrnehmung in der Dichte

Wahrnehmung:

  • Realität erscheint objektiv, fest, linear.

  • Zeit wird als Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft erlebt.

  • Identität ist an Körper, Name, Geschichte gebunden.

  • Trennung wird als Grundzustand erlebt: „Ich hier, du dort.“

Emotionen:

  • Reaktiv, polarisiert (z. B. Wut vs. Angst).

  • Geprägt von Mangel, Bedrohung oder dem Gefühl, etwas leisten zu müssen.

  • Emotionen erscheinen als etwas, das „passiert“.

Schlüsselmodus: Überleben. Kontrolle. Ich vs. Welt.

4D – Wahrnehmung in der Übergangszone

Wahrnehmung:

  • Realität ist wandelbar – beeinflusst durch Aufmerksamkeit.

  • Zeit wird flexibler, Wiederholungen und Ahnungen treten auf.

  • Identität beginnt sich zu weiten.

  • Synchronizität und energetische Spiegel werden bewusst.

Emotionen:

  • Werden bewusster erlebt.

  • Schattenarbeit tritt in den Vordergrund.

  • Emotionen werden nicht mehr als Fehler, sondern als Führungsimpulse erkannt.

Schlüsselmodus: Reinigung. Erwachen. Ich bin Teil des Feldes.

5D – Wahrnehmung in der Ko-Präsenz

Wahrnehmung:

  • Realität wird mitgestaltet.

  • Zeit ist zyklisch oder simultan.

  • Identität wird fluid: „Ich bin eingebettet in ein größeres Feld.“

  • Trennung verschwindet als erlebte Tatsache.

Emotionen:

  • Sind Schwingung, nicht mehr Reaktion.

  • Liebe, Mitgefühl und Dankbarkeit sind Grundklang.

  • Schatten sind integriert und dürfen sein – führen aber nicht mehr.

Schlüsselmodus: Ko-Kreation. Mitfließen. Ich bin das Feld.

Viele Menschen leben heute in Mischformen:

  • Im Alltag 3D (Struktur, Organisation)

  • Im Innen 4D (Emotionen, Spiegel, Prozesse)

  • In Momenten der Stille 5D (Weite, Präsenz, Verbundenheit)

Es geht nicht darum, höher zu kommen – sondern tiefer zu erinnern.
Sprache wird in 3D erklärt, in 4D verstanden – in 5D: gestimmt.


Ergänzung: Heilt 5D?

Es wird oft gesagt: „In 5D gibt es keine Krankheiten mehr.“
Aber was bedeutet das wirklich?

Nicht, dass der Körper keine Symptome mehr zeigt.
Nicht, dass Schmerz ausgeschlossen ist.
Sondern: Dass nichts mehr getrennt wird.

Wer sagt, dass Krankheit nicht „hochfrequent“ sein kann?
Wer entscheidet, was als „unvollkommen“ aus einem Feld ausgeschlossen werden muss?

In einem kohärenten 5D-Feld können sehr wohl sein:

  • Körperliche Symptome

  • Sterbeprozesse

  • Zellveränderungen

  • Verlust, Schmerz, Einschränkung

Aber sie sind nicht mehr „Fehler“ im System,
sondern Teil der Intelligenz des Ganzen.

In 5D ist nicht das Symptom verschwunden –
sondern die Bedeutung, die wir ihm geben.

Das „Problem“ wurde nicht gelöst –
es wurde entlassen aus der Schuld.

In einem kohärenten 5D-Feld kann Heilung geschehen –
aber nicht, weil das Feld etwas macht.
Sondern weil darin nichts ausgeschlossen wird.

In 5D „gibt es keine Krankheit“ –
nicht, weil sie nicht auftreten kann,
sondern weil sie nicht mehr als Fehler erlebt wird.

Wenn du versuchst, den 5D-Zustand zu nutzen, um zu heilen,
wirst du ihn verlieren.
Wenn du in ihn gehst, um zu sein,
kann Heilung geschehen –
nicht als Ziel, sondern als Nebenwirkung von Nicht-Trennung.

Manche Symptome verschwinden.
Manche bleiben.
Aber sie sind nicht mehr gegen dich
sie sind Teil deines Feldes.

Und manchmal ist das die tiefste Form von Heilung:
Nicht, dass etwas weg ist.
Sondern dass es dich nicht mehr von dir trennt.