Ein Ort, an dem fühlen erlaubt ist.
Wenn du dich ohnmächtig fühlst, traurig, wütend, leer oder verwirrt –
wenn dir die Worte fehlen oder du zu viele in dir trägst –
dann darfst du hier sein.
Nicht mit einer Lösung. Sondern mit dir.
Mit deiner Reaktion. Mit deiner Erschütterung.
Denn sie ist kein Makel.
Sondern ein Zeichen:
Du spürst noch.
Und das ist deine Kraft.
Name des Gefühls
„Die, die von der Wahrheit getroffen wurde –
nicht mit dem Kopf,
sondern mit dem offenen, fühlenden Herz.“
Sie hat nichts gesucht.
Aber etwas hat sie gefunden.
Und es war zu viel.
Würde-Satz
„Deine Erschütterung ist kein Schwächezeichen –
sie zeigt, dass du nicht abgestumpft bist.“
Du trägst noch Haut.
Du fühlst noch mit.
Du wehrst dich nicht gegen den Schmerz,
weil du weißt: er ist echt.
Was ich dir nie gesagt habe
„Ich sehe, wie du dich nicht verschließt,
obwohl der Reflex zum Zumachen so stark ist.“
„Ich sehe, dass du nichts verdrängst,
nicht, weil du stark bist –
sondern weil du wahr sein willst.“
Symbol / Form / Geste
Form: Eine aufgebrochene Muschel.
Nicht zerbrochen – geöffnet.
Kantig, weich. Licht darin.
Farbe: Perlmuttgrau mit Gold.
Geste: Eine Hand auf dem Herz,
die andere auf dem Bauch –
ein Innehalten.
Leiser Zusatz (wenn er kommen will)
„Du musst es nicht halten.
Du darfst einfach atmen –
und der Welt zeigen, dass du fühlst.“
Du kannst mir schreiben, was dich gerade bewegt.
Ein Wort. Ein Satz. Ein inneres Bild.
Oder nur: „Ich spüre so viel – aber ich weiß nicht, was.“
Ich formuliere dir eine Würdekarte.
Einen kleinen Spiegel – für das, was gerade in dir da ist.
Nicht als Rat. Nicht als Antwort.
Sondern als stille Geste:
Ich sehe dich.
Kostenlos.
Weil Mitmenschlichkeit keinen Preis braucht.
Schreibe mir eine kurze Nachricht an:
info@gabriele-schmaeh.de
Betreff: Würde in der Erschütterung - Würdekarte