Licht.
Aus Stille.
Manche Worte
erscheinen einfach.
Wie Atem.
Kurz.
Zart.
Ein Moment von innen.
Dein Sein
kennt den Weg.
Mit allem zu sein,
was in dir auftaucht,
ist der Weg.
Wenn nach langer Zeit
der Atem tiefer geht -
ist die Verklebung spürbar
wie eine innere Höhle,
die auf Entdeckung wartet.
Die Erschöpfung
nach dem Loslassen
ermöglicht es
innezuhalten -
und vielleicht sogar
das Innen zu halten.
Bevor
das Neue beginnt.
Mein alter Hund
lehrt mich,
ihm -
dem Leben
zu folgen.
Ich vertraue
meinem
jetzt
Ich verliere mich
nicht mehr
in der Liebe.
Ich begegne ihr.
Wie die Ringe
eines Baumes
wachse ich
über Erlebnisse
hinaus.
Nicht mehr das Alte.
Noch nicht das Neue.
Du bist nicht verloren.
Du bist Fülle
noch ohne Form.
Ich bin mit mir
und einem Gefühl –
eine fühlt,
und eine ist
einfach da.
Wellen der Trauer
langsam kleiner werdend.
Vor meinem Herzen
eine geöffnete Blüte:
darin du
und alle Begegnungen
der Liebe.
Wenn das erinnerte Bild
unscharf wird.
Kommt die Angst,
dich endgültig
zu verlieren.
Was bleibt
ist mein offenes
und weites Herz
und die Erfahrung
einfach gemeinsam
zu sein.
Das Foto von dir -
es atmet nicht,
es lebt nicht,
aber es erinnert.
Es macht unser
gemeinsames Sein
ganz fein
in mir
spürbar.
Nur wenn ich liebe,
kann ich Trauer spüren.
Wenn beides da sein darf,
wird meine Liebe tiefer.
Und ich
weit und offen
für das Leben.
Wenn genug Raum ist -
bin Ich mit dir.
Du mit deiner Sonne
und ich mit meiner.
Ich öffne mein Herz
für mich.